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Autor: Ela

Ich spüre die Kraft des Abendmahls

Ich lebe zurzeit mit meinem Mann und meinen beiden Töchtern in Paris. Eigentlich wollte ich in Deutschland bleiben. Doch Gott bestimmt, wo wir sind. Vor Corona führte er uns nach Mailand. Und das Jobangebot in Paris war wieder sehr klar für uns. Obwohl der Schritt für uns alles andere als einfach war.

Zum deutschen Kindergarten geht es quer durch Paris. Ich bringe meine Kinder hin und hole sie wieder ab. Das wäre auf dem Land keine grosse Sache – hier in der Grossstadt ist das eine kleine Weltreise. Unterwegs gibt es so schöne Plätze. Ich hatte immer wieder den Eindruck, dass ich an verschiedenen Orten das Abendmahl feiern sollte. Ich bin überzeugt: Das Abendmahl hat enorme Kraft und Macht in der geistigen Welt. Wo Jesus ist, muss Satan weichen.

Gott führt mich an verschiedene Orte, um das Abendmahl einzunehmen. Ich verteile davon jedes Mal etwas Saft und Brot auf den Boden. Das hat Macht in die unsichtbare Welt.

Doch es war immer so unpraktisch, all die Sachen für das Abendmahl zusammenzupacken, sauber, sicher und trotzdem feierlich. Die fixfertigen Abendmahl-Pakete, die ich im Internet fand, schmeckten entweder scheusslich oder hatten Lieferschwierigkeiten (es war Corona-Zeit).

So googelte ich weiter nach einem «Abendmahl to go» und fand diese Website – endlich, die perfekte Lösung. Aber wie sollte ich das bestellen, von der Schweiz nach Paris?? Kurz vor Weihnachten folgte ich meinem Eindruck: Jetzt muss ich einfach zwei Beutel bestellen, um sie zu verschenken. Während dem Video-Call mit Franziska wurde mir klar: Ich muss nicht zwei, sondern vier Abendmahlbeutel bestellen!

Ich erzählte meiner Mama von der Website – und sie war sofort begeistert von der Sache. Und weil sie gerne mit Stoff arbeitet, engagiert sie sich fortan als Näherin und näht voller Begeisterung Beutel für das Abendmahl to go.

Mein (über)natürliches Erlebnis beim Abendmahl

Mit meiner Freundin unternahm ich einen Spaziergang zum Egelsee. Es regnete immer wieder. Einmal suchten wir sogar in einer Scheune Schutz. Wir zogen erst weiter, als der Regen nachliess und die Sonne ein bisschen zum Vorschein kam. Beim Egelsee angekommen, erzählte ich meiner Freundin vom «Abendmahl to go» und schenkte ihr einen Abendmahl-Beutel. Wir nahmen sogleich auf der Holzplattform zusammen das Abendmahl ein.

Zu Beginn fielen ein paar Regentropfen und ich dachte bei mir: «Oh nein, so schade! Jetzt regnet es wieder, ausgerechnet beim Abendmahl.» In meinem Innern bat ich Gott: «Bitte, Vater im Himmel, schenke, dass das Wetter wenigstens trocken bleibt, während wir das Abendmahl feiern.» Und nun schaut, wie Gott zu uns gesprochen hat! 

Gott erhörte meine stille Bitte und liess die Sonne zwischen den Wolken wieder zum Vorschein kommen. Aber noch eindrücklicher war der Schattenwurf in Form eines Kreuzes auf dem Boden – direkt neben dem Abendmahl!

Wie gewaltig ist das! Als ich das Kreuz in der Sonne sah, war ich tief berührt von meinem Vater im Himmel. Gott beantwortete nicht nur mein Gebet, er übertraf meine Bitte bei weitem! Für mich war es wie eine Bestätigung Gottes. Er freut sich, wenn wir das Abendmahl feiern und Gemeinschaft mit ihm haben! 

Ja, beim Abendmahl geht es ums Kreuz. Jesus ist das Brot des Lebens. Er gab seinen Leib am Kreuz für uns hin, damit wir ewiges Leben haben können. Durch sein vergossenes Blut dürfen wir Vergebung unserer Schuld erhalten. Durch den Tod von Jesus am Kreuz und seine Auferstehung können wir wieder Gemeinschaft mit dem Vater im Himmel haben. Welch ein Vorrecht! 


«Ich bin das Brot des Lebens», sagte Jesus zu ihnen.  / «Ich selbst bin dieses Brot, das von Gott gekommen ist und euch das Leben gibt. Wer von diesem Brot isst, wird ewig leben. Dieses Brot ist mein Leib, den ich hingeben werde, damit die Menschen leben können.»  

Johannes 6.35a & 51

Anschliessend nahm er (Jesus) einen Becher Wein, dankte Gott und reichte ihn seinen Jüngern: «Trinkt alle daraus! Das ist mein Blut, mit dem der neue Bund zwischen Gott und den Menschen besiegelt wird. Es wird zur Vergebung ihrer Sünden vergossen.» 

Matthäus 26.27 & 28

Auf der Alp mit Jesus

Letzten Herbst habe ich mich eine Woche lang vom Alltag ausgeklinkt. In einer Alphütte in Lenk nahm ich mir nichts vor – ausser, mir Zeit für Gott zu nehmen. Und für meine grosse Familie zu beten. Damit wir alle eines Tages gemeinsam Jesus loben können. Diese stille Zeit hat mir sehr gutgetan. Ich wurde auf verschiedenen Ebenen berührt.

Eines Morgens stand ich sehr früh auf, machte mir einen Kaffee und setzte mich auf die Bank vor dem Chalet. Die Wildstrubel-Bergkette erstrahlte im Vollmondlicht, direkt vor mir. Wunderschön! An diesem Morgen weinte ich und dachte an meinen lieben Vater, der so oft dieses Lied gesungen hatte: «Du grosser Gott, wenn ich die Welt betrachte, die du geschaffen hast durch dein Allmachtswort…» Und mein Herz sang mit: «Allmächtiger Gott, wie gross du bist!!!!».

An diesem Morgen – es war erst 5.30 Uhr – nutzte ich diese heilige Szene. Ich nahm den Abendmahl-Beutel, den meine Tochter Sinaï speziell für mich ausgesucht hatte, und lobte Gott, dankte Jesus für das Opfer seines Lebens, für all die Leiden, die er an meiner Stelle getragen hatte. Am selben Tag habe ich in meinem Herzen folgende Gewissheit von Gott empfangen:

«Ich aber und mein Haus, wir wollen dem Herrn dienen!»

Josua 24,15

Gott ist gross. Er hat mich durch alles hindurch getragen und ich weiss, dass er dies auch weiterhin tun wird, auch für meine Familie.  Es ist ein grosses Privileg, das Abendmahl so zu feiern. Die nächste Auszeit ist bereits geplant!

Zuhause ist es am schönsten

Ich kannte das Abendmahl to go nicht. Deshalb bin ich sehr froh, dass ich ein solches Set geschenkt bekommen habe. Nun kann ich unterwegs das Abendmahl feiern. Aber ehrlich gesagt ist mein persönlicher Lieblingsort zuhause, in meinen eigenen vertrauten Wänden. Dank dem Beutel habe ich nun jedoch alles beisammen, was ich für das Abendmahl brauche. Und es sieht erst noch festlich aus.

Diese Entdeckung wollte ich unbedingt mit anderen teilen! Auch meine Freundinnen sollten einen Beutel bekommen, der zu ihnen passt. Die Herausforderung war: Einen Beutel musste ich sofort haben, weil ich sonst eine Freundin verpassen würde, die gerade zu Besuch in der Schweiz war. Das Team vom Abendmahl to go hat alle Hebel in Bewegung gesetzt, sodass ich in kurzer Zeit ein individuell auf meine Wünsche angefertigtes Abendmahl-Set erhielt! Diese Hingabe berührt mich.

Mein Geschenk des Himmels

Die Frau, die mir das «Abendmahl to go» schenkte, kenne ich eigentlich gar nicht so gut. Es überraschte mich deshalb umso mehr. Und nicht nur die Geste an sich, sondern dass diese Person genau den richtigen Beutel für mich ausgewählt hat. Diesen Stoff finde ich so schön! Das hat mich sehr berührt. Ein solch einmaliges, persönliches Geschenk.

Speziell ist auch, dass ich mir zwei Wochen vor dem Geschenk gedacht habe: Ich hätte gerne einmal ein Salböl. Um meine vier Kinder zu salben, das Wohnmobil, einfach unsere Familie und unser Daheim unter den Schutz des Herrn zu stellen. Und was finde ich im Abendmahl-Beutel? Ein Salböl! Da hatte Gott seine Finger im Spiel. Der Beutel kommt nun stets mit in die Ferien im Wohnmobil, liegt aber auch zuhause immer einsatzbereit auf dem Wohnzimmertisch.

abendmahltogo-beutel-sonja

Was auch aussergewöhnlich ist: Meine Familie ist jedes Mal sehr offen, wenn ich den Vorschlag mache, das Abendmahl einzunehmen. Keines der Kinder mault oder «rümpft die Nase» – alle sind voll dabei. Bei anderen Sachen ist das nicht immer so… Das ist echt geistig geführt. Jesus hat alles vorbereitet, jeden parat gemacht. Die Kinder schlagen sogar von sich aus vor, das Abendmahl zu feiern, etwa wenn etwas Besonders ansteht. Und als meine Tochter ihren Reithelm erhielt, war es ihr wichtig, diesen zuerst mit dem Salböl zu segnen. Das ist das Tolle am Beutel – wir haben nun alles immer griffbereit, in jeder Situation.

Nun habe ich gerade eine Kiste voll Abendmahl-Beutel bestellt, um meine Freundinnen zu beschenken. Und ich freu mich schon jetzt, allen ihr persönliches Unikat zu überreichen.